Aktuelles


Interviews mit Chormitgliedern

Zum Jahresanfang kommen drei neue Interviews. Das macht wirklich Spaß, erfährt man doch immer noch etwas neues. Und wenn jemand dadurch Lust bekommt bei uns mitzusingen meldet euch gern bei Peter.

Anja H.

Anja_H..png

Seit wann singst du bei Habo und wie bist du dazu gekommen?

Seit Oktober 2016 bin ich bei Habo. Hab euch vor Jahren mal gehört und bin dann im Oktober ganz spontan mit dem Auto zu euch gefahren.

Was war dein schönstes Chorerlebnis?

Zu spüren, dass nach vielen Monaten Pause sich die Seele wieder an der Chormusik erfreut.

Warum sollten deine Freunde, Nachbarn……Habo einmal ausprobieren?

Einfach mal tun und gucken was passiert.

Gerda

Gerda.png

Seit wann singst du bei Habo und wie bist du dazu gekommen?

Seit Oktober 1976 bin ich bei Habo. Edda hat mich geworben. Edda und Heino lagen mit ihrem Boot an der Schiefen Brücke und unsere ganze Familie auch. Daher kannten wir uns.

Was war dein schönstes Chorerlebnis?

Mein größtes Chorerlebnis war der Sonderpreis beim deutschen Chorfest in Stuttgart. Das war der Höhepunkt meines Singens nach ca. 40 Jahren.

Nach der Chorprobe ….

richtig gut, obwohl ich jetzt im Alter große Probleme habe, Texte (vor allem englische) zu behalten.
Nach den Chorwochenenden kaputt, aber schön kaputt.

Gesa

Gesa.png

Seit wann singst du bei Habo und wie bist du dazu gekommen?

Seit 2013 bin ich bei Habo. Über ein Projekt hatte ich Christiane als Chorleitung erlebt und kennen gelernt. Anschließend hatte ich die Möglichkeit bei Habo am Gospelprojekt teilzunehmen - und bin dann einfach geblieben, weil es so viel Spaß macht.

Was war dein schönstes Chorerlebnis?

Die Teilnahme am deutschen Chorfestes 2016 in Stuttgart:
die Vorbereitung,
das präzise Üben,
die Reise,
die Gemeinschaft,
das Gefühl, sich einen Wettbewerb zuzutrauen
und natürlich der Erfolg!
Aber auch die Reise nach Mainz-Laubenheim und die gemeinsamen Feste.

Nach der Chorprobe fühle ich mich….

(meistens) beschwingt und zufrieden.

Jens

Jens.png

Seit wann singst du bei Habo und wie bist du dazu gekommen?

Seit April 2015 bin ich bei Habo durch Freunde, die mich ansprachen.

Was war dein schönstes Chorerlebnis?

Die Teilnahme am deutschen Chorfest 2016 in Stuttgart

Welches ist dein Lieblingslied bei Habo und warum?

Es ist keins der Highlights, welches wir in Stuttgart oder woanders zum Besten geben. Nein, das schlichte „Who knows but you Lord“! Es ist sehr getragen aber spendet mir Trost, Hoffnung, Zuversicht und Freude.
Ich habe in der kurzen Zeit überraschenderweise zwei meiner Chorbrüder durch Krankheit und Tod verloren. Mit beiden habe ich mich gut verstanden, obwohl ich sie gerade erst kennengelernt hatte.
Dieses Lied drückt für mich am Besten den Weg aus, mit Dingen fertig zu werden, die ich nicht ändern kann.
Außerdem singt das der Chor mit solch einer Hingabe, dass es die reinste Wonne ist, mitzusingen oder einfach zuzuhören.


Chorfreizeit auf dem Sunderhof

Gruppenarbeit_am_Jahresprogramm.JPG

„Dat Joahr geiht to Ind un de Lichten verbrennt, man de Tied stickt een Licht an in di…….“
…. das war einmal und mit Schwung startet Habo am ersten Januarwochenende 2018 mit einer Chorfreizeit auf dem Sunderhof in das neue Jahr.
In der kommenden Saison wird es Veränderungen im Verein geben. Einige Funktionsträger stellen ihren Posten zu Verfügung, andere stellen sich zur Wahl. Eine gute Gelegenheit die Stimmung im Chor einzufangen und Anregungen zur Probengestaltung und zum Repertoire zu sammeln.

Oldie_but_Goldie.JPG

Es wurde diskutiert, philosophiert und rumgesponnen. Eine Flut von Geistesblitzen fand den Weg in die Box der Ideen. Fröhliches auswerten, lieber Vorstand….

Das Thema des diesjährigen Repertoires steht in groben Zügen: Liebe, Glück, Lebenswege u.ä.
Alle Sänger hatten in den vorangegangenen Proben die Möglichkeit dazu Vorschläge zu unterbreiten. Chorleiterin Christiane Canstein ging auf die Suche nach schönen Chorsätzen und ist fündig geworden. Fünf neue Stücke aus dem Bereich Rock und Pop brachte sie mit, die durchaus polarisieren. Nicht jeder war von Marianne Rosenbergers Klassiker „Er gehört zu mir“ begeistert. Auch beim Rock´n Roll-Evergreen „Rote Lippen soll man küssen" gab es verhaltene Kritik, die Christiane erstmal unerschütterlich ignorierte. Sie kennt ihren Chor!!! Nach 1½ Tagen konnte man die Freude beim Singen nicht wegdiskutieren. Gut arrangiert macht es halt doch viel Spaß und verbreitet gute Laune.
Schwungvoll aus den 80ziger Jahren kam die Münchner Freiheit mit „Ohne Dich“ daher. Schwermütig wurde die Stimmung bei der Grönemeyer-Ballade „Der Weg“, zweifellos der Favorit des Chores. Eben wunderschön - traurig. Udo Lindenbergs „Hinter´m Horizont“ befindet sich noch in der Warteschleife.
Jetzt gilt es aus diesen und weiteren Stücken ein Repertoire für das Konzert zu stricken. In Gruppenarbeit wurden in den Pausen schon gute Vorschläge für einen Titel, den Termin, die Lokation, den Rahmen sowie weitere Gestaltungsideen gesammelt.

Motivation_pur_Christiane_Canstein.JPG

Lass Dich überraschen ob diese umgesetzt werden.
Oder willst Du vielleicht selbst mitgestalten? Wir laden Dich herzlich ein uns mit Deiner Stimme und Deinen Ideen zu unterstützen. Wir proben immer am Donnerstagabend von 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr in der Krusestraße 7.
Ansonsten findest Du alle Termine zeitnah auf dieser Homepage - und versprochen: er ist nicht während der Fußball-Weltmeisterschaft.

Im Fotoalbum 2018 findet ihr noch ein paar schöne Fotos von der tollen Chorfreizeit auf dem Sunderhof.


Chorcoaching mit Fernsehen: NDR filmt HaBo für`s Hamburg-Journal

K1024_DSC03421.JPG

Drei Tage Gesang und Stimme: Beim zweiten Bergedorfer Chorfestival stürzten sich die SängerInnen von HaBo in das Gewimmel von Besuchern und Chören im Haus im Park, das mit seinem Theater ein bedeutendes Kultur und Veranstaltungszentrum in Hamburgs Osten ist. Der Chorverband Hamburg, die Körber Stiftung und die Bergedorfer Zeitung als Initiatoren des Spektakels haben acht ganz unterschiedliche Workshops und drei abendliche Konzerte, bei denen jeweils sieben verschiedene Chöre zu sehen und zu hören waren, organisiert. HaBo wurde für einen Beitrag zum Bergedorfer Chorfestival im Hamburg-Journal ausgesucht.

K1024_DSC03390.JPG

Ein Kamerateam begleitete den Chor bei ihrem Chorcoaching mit Christiane Hess. Sie ist die Gründerin des „Theater am barg“ in Hannover. Im Coaching liegt ihr Fokus auf Bühnenpräsenz und körpersprachliche Ausdrucksmöglichkeit der Gruppe, wie auch der einzelnen Mitglieder.

K1024_DSC03405.JPG

Der Chor versammelte sich am Samstag vormittag in dem kleinen Raum neben dem Eingang im Haus im Park. Beim Einsingen gewöhnten sich die SängerInnen langsam an die große Kamera und das Puschelmikrophon vom NDR, das sie von nun an bis zum Ende des Coaching begleiten wird. Die gewohnten Einsingübungen und die lockeren Scherze von Chorleiterin Christiane Canstein, Musikpädagogin am Gymnasium Allermöhe, halfen dem Chor schnell über das erste Lampenfieber hinweg.

K1024_DSC03429.JPG

Um 12.00 wurde es ernst: HaBo stellte Christiane Hess auf der Bühne im großen Theatersaal „Sweet Dreams“ und „Land Unter“ vor und erwartete gespannt ihr Feedback. Die Schauspielerin wechselt von Ihrem Zuschauersessel zum Chor auf die Bühne. „Worum geht es Euch?“ fragt sie in die Runde. Christiane Canstein erwidert: “Um den Eindruck und darum, mit kleinen Bewegungen eine gute Wirkung zu erzielen.“ Hess antwortet:“ Ihr habt dadurch, dass ihr viele seid, schon große Kraft.“ Eindringlich schaut sie in die Runde: „ Bühnenpräsenz heißt, jede Sekunde anwesend sein!“ Sie verwende ungern das Wort „Choreografie“ erklärt sie weiter, denn „…komplizierte Schrittfolgen machen oft Angst. Dadurch geht die Aufmerksamkeit verloren.“
Den Kopf heben und wie man stehe, das sei schon Choreografie. Exakt ausgeführt habe das eine starke Wirkung. Mit diesen Informationen arbeiteten Chor, Chorleitung und Coach noch eine ganze Weile an wirkungsvollen Bewegungen für „Land Unter“, dem Lied mit dem der Chor 2016 bereits einen Sonderpreis gewann. Vor und zurück wiegen, den Chorhalbkreis durch eine kleine Drehung zum Publikum öffnen und wieder schließen. Den Kopf an bestimmten Stellen heben oder wieder senken, bis sich alle gut fühlen. „Das ist die Grundvoraussetzung für eine gute Wirkung“ weiß Christiane Hess.

Am selben Abend testete HaBo die neue Wirkung bei seinem Auftritt. Eine ehemalige HaBo Sängerin bemerkte nach dem Konzert: „Mensch toll! Ich hatte richtig Gänsehaut!“ Das Choaching war ein voller Erfolg.


Habo in unbekannten Gewässern

Unbenannt3.png

Fragt man die SängerInnen von HaBo, was unseren Chor ausmacht, bekommt man häufig die Antwort: „HaBo ist einfach mehr als nur gemeinsam Singen!“. Natürlich könnten wir diese Aussage einfach so im Raum stehen lassen. Viel lieber zeigen wir aber, dass sie auch stimmt.

Und so machten sich 20 Sängerinnen und Sänger samt Unterstützer auf und stiegen am 11. Juli erstmals gemeinsam in ein Drachenboot. Ein kurzes Training sollte uns auf ein Drachenbootrennen im Rahmen des Bergedorfer Stadtfestes vorbereiten. Nach einer kurzen Theorieeinheit durch unseren Steuermann Wolfgang ging es auch schon zu Wasser. Paddeln im Takt? Kein Problem, schließlich sind wir ein Chor. Wobei…? So einfach wie gedacht, war es dann doch nicht und wir brauchten den einen oder anderen Anlauf, um nicht im Paddelchaos zu versinken. Nach knapp einer Stunde kamen wir - mehr oder weniger trocken und ziemlich geschafft - wieder am Steg an und waren guter Dinge, beim Wettbewerb nicht als Letzte ins Ziel zu kommen.

Rennen8.png

Sonntag, 10:00Uhr – langsam wird es ernst.
Die gegnerischen Mannschaften werden unauffällig unter die Lupe genommen, bis es für uns dann um kurz vor 11Uhr zum ersten Mal ins Rennen geht. HaBo gegen die Mannschaft der Elbkinder-Kitas. Also rein ins Boot und an den Start gepaddelt. Kaum sind wir angekommen, ertönt auch schon die Frage: „Are you ready?“ Natürlich sind wir bereit. „Attention!“ Paddel sind im Wasser. „GO!“ Los geht’s. Ein kräftiger Schlag. 15 schnelle Schläge. Und dann in den Ü – ber – gang zu den Streckenschlägen. So hat es Wolfgang uns schließlich beigebracht. Und was Wolfgang sagt, ist für uns in diesem und den kommenden Rennen Gesetz. Wir schlagen uns gut und gewinnen das allererste Rennen - natürlich auch dank einem großartigen Fanclub der uns vom Ufer aus anfeuert.

Rennen12.png

Nun haben wir etwas Zeit um die anderen Mannschaften zu beobachten, uns zu stärken und aus der nassen Klamotte rauszukommen. Mindestens drei Qualifizierungsrennen warten noch auf uns. Es folgt, nach einer Beinahe-Kollision, der Sieg gegen Familie Götz & Friends. Die Mannschaft der Sauberdrachen in strahlendem Orange, ist uns eine knappe Bootlänge voraus und wir müssen uns geschlagen geben. Noch haben wir allerdings gute Chancen und der Ehrgeiz, Platz 5 zu erreichen, ist geweckt. Gegen die Drachenjäger wird dann auch wieder ein knapper Sieg eingefahren. Wir haben es geschafft, der Platzierungslauf um Platz 5 & 6 wird von HaBo und den Elbkinder-Kitas bestritten. Die Kräfte schwinden langsam, aber der Ehrgeiz, gegen den bereits bekannten Gegner ein zweites Mal zu gewinnen, treibt uns an. Wir warten angespannt auf unser Startzeichen und los geht’s. Wir gewinnen, wenn auch nur um wenige Dezimeter! Dem typischen Hamburger Wetter zum Trotz steht unser Fanclub noch immer am Ufer und jubelt uns zu – was für ein Gefühl!

Rennen3.png

Schnell zurück zum Steg, nasse Kleidung gegen trockene gewechselt und dann den Lauf um Platz 1 & 2 ansehen. Schließlich wollte keiner das Finale verpassen, denn unsere ehemaligen Gegner – die Sauberdrachen – starteten gegen die Süderelben.

Bei der anschließenden Siegerehrung erhielt die Siegermannschaft Süderelben einen Gutschein für das „Lavastein“. Wie alle anderen Teilnehmer waren die Süderelben so begeistert von der Inklusionsmannschaft Drachenjäger, so dass die Siegerprämie an diese weitergeben wurde. ……

Fazit: HaBo ist eben mehr als nur gemeinsam Singen. Ein eingespieltes Team, meist sicher im Takt und immer wieder bereit sich in unbekannte Gewässer zu wagen.

Mehr tolle Fotos vom Drachenbootrennen findet ihr im Rückblick in dem Fotoalbum 2017.


HaBo in der Elphi

K1024_LNS_784.JPG
©Claudia Höhne

Knapp ein halbes Jahr nach der Eröffnung des neuen Konzerthauses an der Elbe wurde dieses für 34 Chöre zum Singen geöffnet. Neben 160 anderen Chören hatte sich auch HaBo für dieses Event beworben.

Unser Chor wurde eingeladen, auf einer der 5 Bühnen im Nachmittags-Programm in und vor der „Elphi“ zu singen. HaBo wurde die Bühne vor der Elbphilharmonie bzw. an der Kaimauer zugewiesen. Noch nie wurden die Lieder „Land unter“ und „Park-Platzregen“ so authentisch wie am Freitagabend bei der Generalprobe gesungen. Bei Sturm und Regen wurde die Kulisse am Hamburger Hafen mit vorbeifahrendem „Ro-Lo“-Schiff der neuesten Generation von Chorleiterin Christiane Canstein und den SängerInnen mit Humor genommen. Das hat man auch nicht alle Tage! Kurzerhand filmte Christiane Canstein die nasse, stürmische Szene.

K1024_LNS_142.JPG
©Claudia Höhne

Am Samstag startete das Event mit einem grandiosen Einsingen aller Open Air-Chöre im großen Saal unter Anleitung des Ensembles Voces8, die auch einige A-capella-Songs präsentierten. Anschließend konnten die SängerInnen je nach musikalischen oder architektonischen Vorlieben Chören bis zum eigenen Auftritt zuhören.

K1024_LNS_668.JPG
©Claudia Höhne

Glücklicherweise zeigte sich die Sonne rechtzeitig zu unserem Auftritt und lockte das Publikum auf den Vorplatz. Es ließ sich von den Balladen verzaubern und rockte bei schwungvollen Stücken mit.
Das Abendprogramm im großen Saal war den Chören mit klassischem Liedgut vorbehalten, an dem die SängerInnen des Nachmittags als Zuhörer teilnehmen durften: ein einmaliges Klangerlebnis!

Im Fotoalbum 2017 findet ihr noch mehr Bilder von diesem tollen Ereignis.
Alle Fotos zu diesem tollen Tag werden uns zur Verfügung gestellt von Claudia Höhne, www.claudiahoehne.com


Stimmenfang

Initative für die Werbung männlicher Chormitglieder

Chor auf Stimmenfang
Chor auf Stimmenfang

Unser Chor ist auf Stimmenfang ....
.... eine neue Chance für Dich !

Wir suchen Chormitglieder für die männlichen Bass- und Tenorstimmen mit und ohne Chorerfahrung.